Stellungnahme zum letzten (im Sinne des Wortes) Flyer der FWG Meckenheim

Fazit: Unsachlich – Unwahr – Unmöglich! Das ist die FWG

  1. Zum Engagement von CDU Mitgliedern: Kai Feil hat für das Jubiläum eine Fläche von 10 000 qm kostenlos und frisch gemäht zur Verfügung gestellt, konnte sie erst ein Jahr später wieder nutzen. Dafür hat er auch die Pacht bezahlt. Er bekam weder Dank dafür noch eine kleine Anerkennung in Form von z.B. einer Flasche Wein!
  2. An jeder Veranstaltung haben CDU Mitglieder mitgeholfen, für den Rat, aber auch für die zahlreichen Vereine, in denen sie sich außerdem engagieren.
  3. Bei den offenen Fragen beim Anwesen Thum geht es hauptsächlich um die Notwendigkeit des „Festsaals“. Das macht preislich einen sehr großen Anteil aus. Deshalb ist die Antragstellung vor Erstellung eines schlüssigen Konzepts verfrüht! Es sollte auf jeden Fall auch der neue Rat dieses Projekt auf den Weg bringen, und nicht vom jetzigen Rat vor vollendete Tatsachen gestellt werden!
    Wir erinnern an das Debakel mit dem Rathaus. Mit nur einer Stimme Mehrheit wurde der Plan des „unbekannten“ Architekten durchgedrückt. Statt der 740 Tausend Euro und einem Jahr Bauzeit wurden es 1,5 Mio und drei Jahre. Sauber verdreifacht! Soviel zum „Augenmaß“ der FWG!
  4. Die Planungen zur Sanierung von Grundschule und VG Halle laufen schon seit langem. Doch bevor keine belastbaren Zahlen vorliegen, kann auch nichts beschlossen werden! Die VG bearbeitet diese Baustellen, aber es sind viele Gremien zu durchlaufen, bis ein Beschluss gefasst werden kann. Der VG Untätigkeit und „Dornröschenschlaf“ vorzuwerfen, zeugt von großer Unwissenheit des Schreibers. Wir erinnern uns mit Schaudern an die Ära Magin, die bis zuletzt von der FWG unterstützt wurde, zum Schaden von Mensch und Verwaltung. Wo war da das Blau- orangene Team??
  5. Meckenheim zahlt jedes Jahr einen größeren Betrag für die Nutzung der VG Halle als Sporthalle für die Gemeinde. Da jetzt größere Investitionen anstehen muss man zum jetzigen Zeitpunkt über weitere Nutzungsmöglichkeiten nachdenken. Vielleicht kann die Gemeinde mit einem multifunktionalen Boden und einer Erweiterung mit einer mobilen Bühne für wesentlich weniger Geld als für einen neuen Saal dort die größeren Veranstaltungen feiern. Ohne den großen Aufwand mit Boden abdecken und Bühne aufbauen wäre eine schnelle und flexible Nutzung möglich. Ausreichend Parkplätze inklusive.
  6. Es ist der FWG bestimmt entgangen, dass es in der Stadt Deidesheim durchaus die Stadtwerke gibt. Sie liefern Strom, Erdgas und Wasser. Vielleicht sollte der Meckenheimer FWG Schreiberling seinen Stift mal niederlegen und einen Blick aus dem Dorf heraus werfen. Mit eingeschränkter Dorfpolitik kommt man heutzutage nämlich nicht mehr weit. Das kleine gallische Dorf wollen wir jedenfalls nicht sein. Alleingänge, wie manche Nationalisten es sehen, wollen wir von der CDU jedenfalls nicht. Nur gemeinsam sind wir stark!
  7. Denn genauso sieht es auch mit dem Grünabfallplatz in Forst aus. Ohne Gebühr darf man dort seinen Grünabfall auch abgeben.
  8. Nun zur viel gepriesenen Finanzlage, mit der sich der Bürgermeister brüstet. Zuerst mal war schon ein gutes Polster da als er übernahm. Das E- Werk spült jährlich eine guten Obolus in das Gemeindesäckel. Da wundert es einen, dass es einige Geschäftsleute gibt, die ihre Arbeit engagiert und zur Zufriedenheit erfüllt haben und immer noch auf die Begleichung ihrer Rechnungen warten. Auch das Budget für die Bücherei hat der Bürgermeister eigenmächtig gekürzt. Den Rat darüber zu informieren hat er nicht als nötig erachtet. Soviel zur Anerkennung der Ehrenamtlichen. Dazu passt auch, dass das Engagement zur Integration unserer Neubürger mit Migrationshintergrund nicht geschätzt wird. Von Anfang an und auf eigene Kosten werden Tag und Nacht Familien eng betreut und begleitet, Unterricht in der Schule und Privat angeboten. Das ist dem scheidenden Bürgermeister nicht mal eine Erwähnung wert.
  9. Solvente Bürger, die an einem Gewerbegrundstück interessiert waren, wurden vergrault. Sie zahlen nun woanders ihre Gewerbesteuer. Die Grundstücke bekamen unter anderem ein FWG Ratsmitglied. Beim wöchentlich stattfindenden Treffen der Senioren im Café Jedermann müssen die Besucher für ihren Kaffee, Tee und Kuchen selbst zahlen. Eine Schande für eine so wohlhabende Gemeinde!
  10. Und zu guter Letzt: Erst durch Anstoß und Umfrage bereits 2008 der CDU Fraktion mit Verweis auf Fördertöpfe kam das schnelle Internet zu uns. Bis dahin musste jeder Gewerbetreibende selbst schauen, wie er seinen Betrieb im Ort betreibt. Auch der Ausbau des Dorfnetzes mit Glasfaser ist längst beschlossen vom Kreis. Dazu war ein Antrag der FWG nicht nötig. Aber die FWG hat sich zu diesem Thema bereits schon vor der letzten Wahl mit fremden Federn geschmückt!

Mit ihrer unsäglichen Art hat die FWG diesem Wahlkampf einen herben Stich versetzt. Wo ist da das Miteinander, wie soll man sich da in drei Wochen im Rat wieder gegenüber sitzen und produktiv miteinander das Dorf voran bringen?

Zum Abschluss noch eine Anmerkung der CDU Meckenheim. Zitieren möchten wir Jean-Jacques Rousseau: „Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen“. Dies sei an die Verantwortlichen des letzten Wahlpapiers der FWG gerichtet. Der im Impressum genannte Verantwortliche jedenfalls, immerhin ein promovierter Mensch, sollte sich eigentlich nicht an persönlichen Beleidigungen beteiligen. Wer andere Menschen aufgrund ihres Aussehens, Sprache oder Namens (letzteres deutlich erkennbar im FWG Papier) lustig macht, muss sich die Beschuldigung gefallen lassen, dass er sich auf ganz unterem Niveau bewegt.

Die CDU Meckenheim distanziert sich im Umgang von Mitbürgerinnen und Mitbürgern von solchen Methoden – wir bleiben sachlich!

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